Aktuelles

Ein Bericht aus Biblis

12.000 Ballons starten am AKW Biblis – Wir waren dabei !

Ein beeindruckendes Erlebnis war diese Aktion am AKW Biblis A + B,bei der über 600 Teilnehmer friedlich gegen die Atomenergie und diegeplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke protestierten.

Die Organisation Campact ermöglicht durch das Internet-basierte Beteiligungsforum gebündelte Stellungnahmen zu politischen Entscheidungen. Im April 2010 hat Campact in Biblis 20.000 Menschenmotiviert, mit einer Menschenkette das AKW zu umrunden. Auch die Menschenkette vom AKW Brunsbüttel bis zum AKW Krümel am selben Tag war von Campact vorbereitet und ermöglicht worden.Da der Atomkraftbetreiber RWE Compact – kurz vor der Aktion - verbotenhatte, die Ballons von seinen Grundstücken rings um die beiden Atomreaktoren zu starten, trafen sich die Atomkraftgegner auf einem Parkplatz der Gemeinde Biblis. Dieser liegt etwa 4 km vom AKW entfernt. Dort waren in einem großen Zelt von 30 Freiwilligen in der Nacht von Freitag auf Samstag die 12.000 Ballons mit Helium aufgeblasen und in 60 lange Plastikschläuche mit je 200 Ballons verpackt worden.

Gegen 11.00 Uhr waren etwa 600 Menschen auf dem Parkplatz zusammen gekommen – ein Querschnitt aller Altersgruppen: Mütter und Väter mit Kindern im Kinderwagen, Jugendliche bis Senioren von etwa 75 – 80 Jahren, sogar eine Rollstuhlfahrerin hatte sich eingefunden. Aus der Umgebung von Biblis waren viele mit dem Fahrrad gekommen. Jeder sprach mit jedem,alle warteten geduldig, bis alle erforderlichen Aufgaben verteilt waren und die Ballonschläuche aus dem Zelt geholt wurden.Diese Schläuche mit den Ballons wurden dann auf dem einzig öffentlichenWeg von 120 Helfern durch das Industriegelände von Biblis und Felder vor das Kraftwerksgelände getragen.Viele Teilnehmer trugen Plakate oder Fahnen mit Anti – Atom Sonnen.Angeführt wurde der Demonstrationszug von 12 Menschen in Skelett- Kostümen und Schildern mit der Aufschrift " Schöne Grüße vom tödlichen Nachbarn".Der Demonstrationszug war etwa 3 Kilometer lang, eine Riesenschlange die sich durch die sonnigen Felder schlängelte - ein beeindruckendes Bild .

Vor das Tor des AKW marschierten nur die Ballonträger , während die anderen Teilnehmer sich ausruhen konnten und auf den Start der Ballonwolke aus einer Entfernung von 500 Meter warteten. Dieser erfolgte dann in 2 Massenstarts von je 6000 gelb- schwarzen Ballons, die sich im sonnigen weiß –blauen Himmel eindrucksvoll gegen die Kühltürme des AKW abhoben. Der Wind trug die erste Ballonwolken sehr schnell hoch hin weg . Die zweite Ballonwolke war viel langsamer, flog tiefer und war länger gut zu beobachten.Wie weit die Ballons fliegen, soll ermittelt werden, da die Finder auf einer angehängten Karte gebeten wurden, Campact den Fundort zu übermitteln.Dann werden in einer Landkarte die Flugweiten – Ausdehnung der Wolke - eingetragen.

Wir waren nur eine kleine Gruppe, sind aber alle der Meinung, dass es sich gelohnt hat nach Biblis zu fahren. Vor allem die Leute in und um Biblis sehen sich sehr wohl durch das AKW bedroht und haben sich für die Unterstützungbei dieser Aktion bedankt. Dass ihnen vom AKW JOD- Tabletten zur Verfügung gestellt werden, zeigt schon, dass auch die Betreiber ein Risiko nicht ausschließen können. Dass in der Gebrauchsanweisung stehen soll, man solle diese am besten 2 Stunden vor dem GAU einnehmen, macht einen sprachlos.

Die Teilnahme an dieser Anti- AKW Demo hat uns klar gemacht, dasses wichtig ist, sich zu engagieren. Die Laufzeit der AKWs nicht zu verlängern ist ein Ziel, für das es sich lohnt, sich einzusetzen. Aufmerksamkeit und Einfluss auf die politische Entscheidung kann nur erreicht werden, wenn noch viel mehr Menschen für Ihre Überzeugung einstehen.

Wir vom Umweltschutz- Maintal werden dies weiterhin als unser derzeit wichtigstes Anliegen ansehen. Wir freuen uns, wenn Sie sich uns anschliessen,

Umweltschutz-Maintal

Der Vorstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.000 Ballons starten am AKW Biblis – Wir waren dabei !

Ein beeindruckendes Erlebnis war diese Aktion am AKW Biblis A + B,

bei der über 600 Teilnehmer friedlich gegen die Atomenergie und die

geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke protestierten.

Die Organisation Campact ermöglicht durch das Internet-basierte Beteiligungsforum gebündelte Stellungnahmen zu politischen Entscheidungen. Im April 2010 hat Campact in Biblis 20.000 Menschen

motiviert, mit einer Menschenkette das AKW zu umrunden. Auch die Menschenkette vom AKW Brunsbüttel bis zum AKW Krümel am selben Tag war von Campact vorbereitet und ermöglicht worden.

 

Da der Atomkraftbetreiber RWE Compact – kurz vor der Aktion - verboten

hatte, die Ballons von seinen Grundstücken rings um die beiden Atomreaktoren zu starten, trafen sich die Atomkraftgegner auf einem Parkplatz der Gemeinde Biblis. Dieser liegt etwa 4 km vom AKW entfernt. Dort waren in einem großen Zelt von 30 Freiwilligen in der Nacht von Freitag auf Samstag die 12.000 Ballons mit Helium aufgeblasen und in 60 lange Plastikschläuche mit je 200 Ballons verpackt worden.

Gegen 11.00 Uhr waren etwa 600 Menschen auf dem Parkplatz zusammen

gekommen – ein Querschnitt aller Altersgruppen: Mütter und Väter mit Kindern im Kinderwagen, Jugendliche bis Senioren von etwa 75 – 80 Jahren, sogar eine Rollstuhlfahrerin hatte sich eingefunden. Aus der Umgebung von Biblis waren viele mit dem Fahrrad gekommen. Jeder sprach mit jedem,

alle warteten geduldig, bis alle erforderlichen Aufgaben verteilt waren und die Ballonschläuche aus dem Zelt geholt wurden.

Diese Schläuche mit den Ballons wurden dann auf dem einzig öffentlichen

Weg von 120 Helfern durch das Industriegelände von Biblis und Felder vor das Kraftwerksgelände getragen.

Viele Teilnehmer trugen Plakate oder Fahnen mit Anti – Atom Sonnen.

Angeführt wurde der Demonstrationszug von 12 Menschen in Skelett- Kostümen und Schildern mit der Aufschrift " Schöne Grüße vom tödlichen Nachbarn".

Der Demonstrationszug war etwa 3 Kilometer lang, eine Riesenschlange die sich durch die sonnigen Felder schlängelte - ein beeindruckendes Bild .

Vor das Tor des AKW marschierten nur die Ballonträger , während die anderen Teilnehmer sich ausruhen konnten und auf den Start der Ballonwolke aus einer Entfernung von 500 Meter warteten. Dieser erfolgte dann in 2 Massenstarts von je 6000 gelb- schwarzen Ballons, die sich im sonnigen weiß –blauen Himmel eindrucksvoll gegen die Kühltürme des AKW abhoben. Der Wind trug die erste Ballonwolken sehr schnell hoch hin weg . Die zweite Ballonwolke war viel langsamer, flog tiefer und war länger gut zu beobachten.

Wie weit die Ballons fliegen, soll ermittelt werden, da die Finder auf einer angehängten Karte gebeten wurden, Campact den Fundort zu übermitteln.

Dann werden in einer Landkarte die Flugweiten – Ausdehnung der Wolke - eingetragen.

Wir waren nur eine kleine Gruppe, sind aber alle der Meinung, dass es sich gelohnt hat nach Biblis zu fahren. Vor allem die Leute in und um Biblis sehen sich sehr wohl durch das AKW bedroht und haben sich für die Unterstützung

bei dieser Aktion bedankt. Dass ihnen vom AKW JOD- Tabletten zur Verfügung gestellt werden, zeigt schon, dass auch die Betreiber ein Risiko nicht ausschließen können. Dass in der Gebrauchsanweisung stehen soll, man

solle diese am besten 2 Stunden vor dem GAU einnehmen, macht einen sprachlos.

Die Teilnahme an dieser Anti- AKW Demo hat uns klar gemacht, dass

es wichtig ist, sich zu engagieren. Die Laufzeit der AKWs nicht zu verlängern ist ein Ziel, für das es sich lohnt, sich einzusetzen. Aufmerksamkeit und Einfluss auf die politische Entscheidung kann nur erreicht werden, wenn noch viel mehr Menschen für Ihre Überzeugung einstehen.

Wir vom Umweltschutz- Maintal werden dies weiterhin als unser derzeit

wichtigstes Anliegen ansehen. Wir freuen uns, wenn Sie sich uns anschliessen, www.umweltschutz-maintal.de.

Umweltschutz-Maintal

Der Vorstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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